Marlene Schröder und ihre Themen

Vom erdigen Material Ton, das sie neben Gefäßkeramik zu abstrakten Skulpturen und Wandbildern verarbeitete, wechselte sie zum transparenten und mit dem Licht spielenden Glas. Glas und Ton sind - sofern sie nicht zerbrochen werden - fast ewig haltbar. In beiden Fällen gibt erst der Brand dem Material und seinen Farben ihr endgültiges Aussehen.

Gedanken zum Thema Kopf

„Vom Thema her ist mir der Mensch – und da der Kopf – zentral wichtig. Es geht mir um die Einflüsse von außen und die menschliche Reaktionen darauf, um Eigenschaften und die Darstellung des Menschen im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Zukunft und den Generationen untereinander.“

„Nicht die Physiognomie sondern das was dahinter liegt, interessiert mich – mit all der Vieldeutigkeit und Widersprüchlichkeit des menschlichen Wesens. Es geht um das Herausstellen bzw. sichtbar Machen der menschlichen Werte, ebenso wie des freien menschlichen Willens.“

 

Berührungen mit dem Thema Wasser - das “Blut des Planeten“ (Leonardo da Vinci)

"Glas ist prädestiniert dafür, das Element Wasser in seiner Transparenz ins Bild zu setzen. Licht und Schatten ergeben ein ständig wechselndes Erscheinungsbild, dem das Material Glas durch den Schichtaufbau und die daraus resultierende Tiefenwirkung gerecht werden kann. Transparenz und Durchlicht vermögen Ruhe ebenso wie Dramatik einer Darstellung zu steigern. Das Element Wasser wird im Glasbild interpretiert oder völlig abstrakt dargestellt.